Psychoedukation geht online

Das Pharmaunternehmen Janssen-Cilag hat in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf eine Internetsite mit psychoedukativem Inhalt zur Schizophrenie aufgesetzt.
Das Angebot macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck und ist wie ein typischer Online-Kurs aufgebaut. Man muss sich nicht anmelden, kann aber mittels eines Zahlencodes ein Lesezeichen setzen. Das ermöglicht die Rückkehr an eine Stelle, an der man den Kurs zuvor unterbrochen hat. Neuere Entwicklungen, wie die Psychotherapie für Menschen mit einer Schizophrenie wurden aufgenommen und auch die hohe Bedeutung der Selbsthilfe wird erwähnt.
Die in einzelnen Filmsequenzen nachempfundenen Szenen machen einen eher hölzernen Eindruck. Hier wäre sicherlich mehr drin gewesen. Auch ist der Internetauftritt nicht bis ins letzte Detail getestet worden. So funktioniert z.B. der Download des Therapieplans nicht. Auch inhaltlich ist nicht immer alles so ganz durchdacht. So werden als Baustein der Versorgung psychisch erkrankter Menschen die Personenzentrierten Hilfen für psychisch kranke Menschen unter der Abkürzung “PPM” vorgestellt. Diese sind aber unter dieser spezifischen Bezeichnung lediglich in Hamburg als spezieller Leistungstyp bekannt. Hilfesuchende aus anderen Bundesländern wird dieser Begriff nicht unbedingt bei der Suche nach Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft weiterhelfen.
Die Seiten sind trotz der kleinen Fehler auch für berufliche EinsteigerInnen in der Gemeindepsychiatrie geeignet, die eine Einführung in die Erkrankung Schizophrenie und zur psychiatrischen Versorgungsstruktur suchen. Auch sollte immer bedacht werden, dass es sich bei einem solchen Angebot nicht um eine kostenlose “Nettigkeit” eines Unternehmens handelt, sondern letztlich ein PR- oder Marketinginstrument darstellt, das letztlich rein ökonomischen Zielen dient.
http://psychose-wissen.de/

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Frohes neues Jahr

Gemeindespsychiatrie.info wünscht ein frohes neues Jahr

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Bericht vom DGPPN-Kongress 2014

dgppnportal_1Der DGPPN-Kongress fand in diesem Jahr erstmals im City-Cube Berlin statt. Der  charmante Siebziger-Jahre-Science-Fiktion-Style des Internationalen Congress Centrum (ICC)  wich damit einer minimalistischen Beton-Anmutung, die zwar überwiegend funktional und modern, aber irgendwie auch herzlos rüberkam. Erstmals sah ich außerdem auf dem Kongress Schlangen wartender Frauen vor der Damentoilette.
Und obwohl der neue Veranstaltungsort einerseits kompakter und weniger verwinkelt erschien, waren die Wege doch (gefühlt) mitunter länger als im ICC. Vermisst habe ich auch ein wenig die Möglichkeit, sich auf einzelnen kleinen Ebenen in höheren Stockwerken auf einer Sitzgruppe zurückziehen zu können.
So, aber nun zum Inhaltlichen. Im Folgenden werde ich von einigen Veranstaltungen berichten, die ich besucht habe und die einen allgemeinen Bezug zur Gemeindepsychiatrie haben oder für die Arbeit mit KlientInnen in der Gemeindepsychiatrie relevant sein könnten.

Gemeinde- und Sozialpsychiatrie
Wie schon in den letzten Jahren nimmt – zumindest subjektiv – die Bedeutung der Sozial- und Gemeindepsychiatrie auf dem Kongress zu – immerhin gibt es auch ein Referat Gemeindepsychiatrie innerhalb der DGPPN.  Der Begriff taucht zunehmend auch in Sitzungstiteln auf und wird z.B. im Zusammenhang mit der Forensik, Gemeindepsychiatrischen Verbünden und vor allem mit der Integrierten Versorgung thematisiert. Auch die Wahl von Prof. Dr. Arno Deister (Itzehoe) zum President Elect lässt weitere Hoffnung keimen, kommt er doch aus einem sozialpsychiatrischen Kontext und hat sich beim letzten DGPPN-Kongress erfreulich kritisch bzw. differenziert in Bezug auf Zwangsbehandlung geäußert, ebenso wie die Präsidentin der nächsten zwei Jahre, Dr. Iris Hauth aus Berlin.
Die Bedeutung der Gemeindepsychiatrie für die Versorgung schwer psychisch erkrankter Menschen wird auch in einem Abstract von Raoul Borbé deutlich, in dem die Klinik bei dieser Klientel als komplementärer Partner der Gemeindepsychiatrie definiert wird. In diesem Zusammenhang wird aber auch zunehmend angemahnt, dass die gemeindepsychiatrischen Akteure ihr Handeln nach außen transparenter machen müssten. Auch wird die Forderung nach Wirksamkeitsnachweisen immer lauter. Diese sind in der medizinischen Versorgung selbstverständlich und werden gerne aus Sicht der Leistungserbringer in der Eingliederungshilfe mit dem Argument abgelehnt, dass die sozialarbeiterische/-pädagogische Auseinandersetzung mit den KlientInnen nicht messbar sei.
Wirksamkeitsmessung gemeindepsychiatrischer Tätigkeit
Das dies doch möglich ist, wenn sich die entsprechenden Einrichtungen darauf einlassen, zeigt der Vortrag von Prof. Dr. Ingmar Steinhart zur “Etablierung eines Konzeptes zur Wirkungsorientierung im Gemeindepsychiatrischen Verbund – Beispiel Hansestadt Rostock”. Im Rahmen des Modellprojektes wurden verschiedene Instrumente zur Wirksamkeitsmessung entwickelt und in der Anwendung erprobt. Bei der Wahl der Instrumente achtete man insbesondere darauf, dass diese für die AnwenderInnen nicht zu komplex und zeitraubend sind, um die Anwendbarkeit im beruflichen Alltag zu erleichtern.
Zu diesen Instrumenten gehört z.B. die Formulierung von smarten und somit messbaren Zielen in der Hilfeplanung und die Einschätzung der verwirklichten Ziele nach einem definierten Zeitraum auf der Grundlage einer sehr einfach gehaltenen Skala (Goal Attainment Scaling). Weitere Instrumente, die zum Einsatz kamen,  waren z.B. die Manchester Short Assessment of Quality of Life (MANSA) mit dem die Lebensqualität der KlientInnen gemessen werden kann. Vorgesehen war außerdem, dass die ambulant behandelnden Fachärzte und PIAs die Global Assessment of Functioning (GAF) ausfüllen. Dies wurde aber lediglich durch die PIAs  bewerkstelligt, weil die niedergelassenen Ärzte sich hierzu aus Kostengründen nicht bereit erklärten.
Als Erhebungszeitpunkt für die Zielerreichung  wurde die Hilfeplanung ein Jahr nach Beginn der Eingliederungshilfe gewählt. Da es sich um ein Modellprojekt handelt, werden die Instrumente aktuell noch weiter entwickelt bzw. modifiziert. Sieht man von den niedergelassenen Fachärzten ab, wurde laut Referenten das Modellvorhaben von den Akteuren gut angenommen und einer Fortführung steht wohl nichts im Wege.

“Hanauer Modell”
Besonders beeindruckend war der Vortrag von Dr. Thomas Schillen zum “Hanauer Modell”. In Hanau wurden an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie 40% der stationären Betten abgebaut. Alle gesetzlich versicherten Patienten sind im Modell erfasst. Die PatientInnen werden stattdessen von einem ambulanten Akutbehandlungsteam (AAB) behandelt. Der potentiellen Sorge aus Perspektive der Gemeindepsychiatrie, hierdurch würden klassische gemeindepsychiatrische Leistungen durch die Klinik erbracht, begegnet er mit dem Hinweis darauf, dass ausschließlich psychiatrisch-medizinische Leistungen erbracht würden. Die behandelten PatientInnen haben alle eine Indikation zur stationären Behandlung, die nun eben ambulant erbracht würde.  Schillen weist in seinem Vortrag auch darauf hin, dass für die PatientInnen in diesem Behanldungssetting kein Zwang möglich ist und die Behandlung somit UN-BRK-konfom sei.

Patientenautonomie – auf dem Weg zu einer umfassenden Ethikstrategie der DGPPN
Bei der Veranstaltung zu einer Ethikstrategie der DGPPN stellt Felix Hohl-Radke eine interessante Übersicht über die verschiedenen Psych-KGs  vor, die deutlich machte, wie unterschiedlich in den Bundesländern mit psychisch kranken Menschen in schweren Krisen umgegangen wird oder werden darf.  Hohl-Radke merkt außerdem in seinem Vortrag an, dass sieben von 16 unterschiedlichen Gesetze bis heute nicht aktualisiert wurden (Stand des Kongresses). Der Referent spricht vor dem Hintergrund der heterogenen Gesetzeslage die Problematik des Förderalismus an, wenn es um Gesetze geht, die ethische Aspekte beinhalten.  Zu den Zielen einer Zwangsunterbringung gehören u.a. das Abwenden von Schaden für den Betroffenen selbst oder Dritte, Heilung und Besserung der zu Unterbringung führenden Krankheit, das Wiederherstellen der Voraussetzung für eine freie Selbstbestimmung und das Wiederherstellen der Fähigkeit zum Leben in der Gemeinschaft.
Prof. Peter Falkai stellt in seinem Vortrag Zahlen zu den Patienten vor, bei denen eine Zwangsmaßnahme durchgeführt wurden.  Rund 8-10% der  120 00 stationär wegen einer psychischen Erkrankung behandelten Patienten werden zwangsbehandelt. Falkai betont insbesondere den nicht geringen Anteil von Menschen mit hirnorganischen Psychosysndrome, die zwangsbehandelt werden, während bei den Praktikern Zwangsmaßnahmen oft mit Patienten assoziiert wird, die an einer Schizophrenie litten. Er plädiert für eine statistische Erfassung der Zwangsmaßnahmen und die systematische Einführung von Behandlungsvereinbarungen, um Zwangsmaßnahmen zu verhindern oder zu verringern.

State-of-the-Art-Symposium
Zwangsstörungen
Bei diesem Symposium beeindruckt Prof. Dr. Fritz Hohagen jedes Jahr aufs Neue durch den ruhigen und auch für Nichtmediziner gut verständlichen Vortragsstil. Neu waren für mich die folgenden Information,

  • Zwangsstörungen, die mit Ängsten verbunden sind (z.B. Angst vor Blutpartikeln oder Bakterien an Türklinken) sind besser zu behandeln als solche, die nur gering mit Ängsten assoziert sind. Deswegen ist die Prognose u.a. bei Personen die Gegenstände oder Müll horten eher schlechter und die Störung gegenüber Therapien (sowohl medikamentös als auch verhaltenstherapeutisch) resistenter.
  • Expositionsübungen im Rahmen der Verhaltenstherapie dauern sehr viel länger als bei der Behandlung von Angsterkrankungen. Viele Behandler führen diese Übungen deshalb nicht durch.
  • Bei der medikamentösen Therapie von Zwangsstörungen mit SSRIs müssen sehr viel höhere Dosierungen als bei depressiven Erkrankungen eingenommen werden, um eine Wirkung zu erzielen.
  • Behandlung der ersten Wahl ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Nur wenn eine schwere komorbide Depression vorliegt oder eine den Leitlinien entsprechende KVT  (also mit Expositionsübungen) nicht zum Erfolg geführt hat, sollte eine Psychopharmakotherapie angeboten werden. Weitere Indikationen sind eine Ablehnung der KVT durch den Patienten sowie eine Schwere der Störung, die eine KVT zunächst verhindert und durch die medikamentöse Therapie ermöglicht werden kann.
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State-of-the-Art-Symposium
Borderline-Persönlichkeitsstörungen
Prof. Dr. Klaus Lieb und Prof. Dr. Martin Bohus stellten in ihren Symposium zur Borderline-Persönlichkeitsstörung wieder interessante Neuigkeiten aus der Forschung vor. Hier eine kleine Zusammenfassung:

  • Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT), die durch Pflegekräfte durchgeführt wurde, hat ebenfalls eine hohe Wirksamkeit bewiesen.
  • Für die DBT gibt es den besten Wirknachweis, gefolgt von der Schema-Fokussierten Therapie (SFT) und der Übertragungsfokussierten Psychotherapie (TFP)
  • Für Kurzzeittherapien wie z.B. Stepps gibt es Hinweise auf die Wirksamkeit in einzelnen Problembereichen (z.B. Dissoziation), wenn diese in Verbindung mit einer anderen Einzeltherapie stattfinden. Eine Ausnahme bildet hier das Skillstraining der DBT.
  • Olanzapin hat bei einer BPS einen leichten bis mittleren Effekt auf das Auslösen von Suizidalität und sollte deshalb nicht verwendet werden. Für Quetiapin gibt es eine leichte Evidenz für einzelne Symptome.
  • Es gibt keinen Effekt von SSRI-Antidepressiva auf die Borderline-Persönlichkeitsstörung. Diese sollten ausschließlich bei komorbider Depression eingenommen werden.
  • PatientInnen mit Borderline-Störung schätzen glückliche Gesichter weniger glücklicher ein. Sie nehmen also positive Signale weniger gut auf, als Nicht-Betroffene. Gleichzeitig trauen sie selbst ihrem Urteil hinsichtlich positiver Emotionen nicht.
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Weihnachtsgrüße

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Allen Leserinnen und Lesern von Gemeindepsychiatrie.info wünsche ich schöne und erholsame Weihnachtsfeiertage.
Es grüßt Sie
Ilja Ruhl

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Projekt “Kunst ohne Grenzen / Sinnes- und Ideenwelten” sucht Unterstützer

Im Rahmen der  Messe “Swiss Handicap`14″ in Luzern findet unter anderem das Projekt “Kunst ohne Grenzen / Sinnes- und Ideenwelten” statt.  Ziel des Projektes ist – laut Projektbeschreibung – psychische Gesundheit wahrzunehmen und auf Bedürfnisse der Menschen mit psychischen Erkrankungen, chronischen Störungen und Behinderungen aufmerksam zu machen. “Kunst ohne Grenzen“ will begeistern, Ideen- und Sinneswelten wahrzunehmen, selbst zu gestalten, zum Nachdenken und Handeln bewegen. Stimmungen und Lebensgefühle sind Artefakte psychosozialer Aktionen in einem Augenblick, die als andauernder Wert und wertvolles Gut unserer Kultur vermittelt werden können. Für das Projekt werden noch ideelle und finanzielle Unterstützer gesucht.
Interessierte finden umfangreiche weitere Informationen in der folgenden PDF-Datei:
Download “Kunst ohne Grenzen” (PDF)

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Rezension zu Thomas Bock u.a. “Sinnsuche und Genesung”

Bücher_RezensionAuf Socialnet gibt es ein neue Rezension zum Buch von Thomas Bock u.a.: “Sinnsuche und Genesung. Erfahrungen und Forschungen zum subjektiven Sinn von Psychosen”:

Auszug:
Das AutorenInnenteam um Thomas Bock nahm die SuSi-Studie zum Anlass, ein Buch über Sinnsuche und Genesung im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen zu publizieren. Die theoretischen Grundlagen zur empirischen Studie, die sich mit dem Sinn psychischer Erkrankungen befasst, werden ausführlich vorgestellt und sind für viele LeserInnen sicherlich interessantes Neuland.
Komplette Rezension lesen (auf socialnet)

 

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KlientInnen in Kontakt bringen: Pumpipumpe

01_pumpipumpe_logoVon einem tollen Projekt aus der Schweiz könnten besonders KlientInnen profitieren, die Schwierigkeiten beim Aufbau von Kontakten zur Nachbarschaft oder einer Hausgemeinschaft haben, sich diesen Kontakt aber wünschen. Auf der Internetseite des Projekts können Aufkleber bestellt werden, auf denen Gegenstände abgebildet sind, die man gerne an Nachbarn verleihen würde. Diese Aufkleber werden dann mit dem einem entsprechenden Hinweis-Sticker am Briefkasten angebracht, um Nachbarn darauf aufmerksam zu machen. Die Sticker werden kostenlos verschickt. Folgende positive Effekte können sich hier für KlientInnen einstellen:

– Nachbarn kommen auf einen zu, Kontakte werden gefördert.
– Häufig sind KlientInnen diejenigen, die Hilfe durch andere erfahren, hier erleben sie das Gefühl, dass sich andere über ihre Unterstützung freuen.
– finden sich in der Nachbarschaft Nachahmer, so kann mitunter Geld gespart werden, weil bestimmte Anschaffungen nicht nötig sind (man kann sie sich ja gelegentlich ausleihen).
– Ökologische und nicht zuletzt finanzielle Ressourcen werden geschont

Hier geht es zur Homepage von PumpiPumpe

 

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Vorgestellt: Zeitschrift “Treffpunkte”

ZeitschriftenDie Zeitschrift “Teffpunkte” wird herausgegeben von der Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie Frankfurt am Main e.V. Sie sieht sich als Sprachrohr für alle Akteure der Sozialpsychiatrie. Ihr Schwerpunkt liegt zwar auf der Region Rhein-Main und Hessen, die Themen haben aber häufig einen überregionalen Bezug. Die Zeitschrift berichtet z.B. von Projekten der integrierten Versorgung und über das neue DSM V oder zu einer Fachtagung zum Thema “Nähe und Distanz. Die Vorstellung neuer regionaler Projekte gibt immer wieder Anregungen für die Arbeit im eigenen regionalen Umfeld. Wer in alten Ausgaben der Zeitschrift stöbern möchte, findet ein umfangreiches Archiv der kompletten Ausgaben, die in den letzten zehn Jahren erschienen sind.
Der Link zum Archiv:
http://www.bsf-frankfurt.de/archiv/

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Info in eigener Sache: Gemeindepsychiatrie.Info gibt es jetzt auch als App

Das Gemeindepsychiatrie-Blog kann seit einigen Tagen auch mittels einer App für Apple iOS und für Android gelesen werden.
Die App bietet vor allem eine bessere Übersicht, außerdem lassen sich Texte einfacher erfassen, weil sie sich automatisch an die Größe des entsprechenden mobilen Geräts anpassen. Wenn Sie sich die App auf Ihr Mobilgerät laden möchten, können Sie den Link unten verwenden oder gelangen über den QR-Code direkt auf die entsprechende Play-Store- oder iTunes-Seite:

 

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.nebelhorn.gemeindepsychiatrie
https://itunes.apple.com/app/gp-gemeindepsychiatrie.info/id873294756?mt=8

Für die Technik-Interessierten:
Die einfache Erstellung der App wurde durch das Start-Up “Blappsta” ermöglicht, es wird lediglich ein WordPress-PlugIn benötigt, in dem man das gewünschte Design der App anpassen kann. Die Änderungen des Designs können sofort auf dem eigenen Smartphone oder auf einem Web-Emulator nachvollzogen werden. Die  Mitarbeiter von “Blappsta” kümmern sich um alles weitere im Hintergrund und stellen die App z.B. bei Google Play und iTunes ein. Auch wenn es an einigen Stellen bei der technischen Umsetzung schon mal etwas hakt und knirscht ist die Möglichkeit, schnell und unkompliziert das persönliche Blog in eine App zu überführen eine tolle Sache. Die technische Unterstützung (im Rahmen eines Beta-Tests) war hervorragend und der Kontakt sehr freundlich und zuvorkommend. Das Ganze wird durch Werbung finanziert, wobei die Blappsta-Macher sich klar von unseriöser Werbung (sowohl qualitativ als auch quantitativ) distanzieren. Wer selbst ein WordPress-Blog hat und dieses gerne als App anbieten möchte, kann sich das Angebot von Blappsta ja mal anschauen:
http://www.blappsta.com/

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Anhörung zu PEPP im Ausschuss für Gesundheit

Am Mittwoch, den 7. Mai 2014 fand im Ausschuss für Gesundheit eine öffentliche Anhörung zur umstrittenen Einführung des Pauschalierenden Entgeltsystems Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) statt. Insgesamt 15 Sachverständige wurden gehört, hierunter fanden sich auch bekannte Vertreter aus den Reihen der Sozial- und Gemeindepsychiatrie (u.a. Nils Greve, Prof. Dr. Peter Kruckenberg).
Weiter unten haben Sie die Möglichkeit, die Ausschusssitzung als Video anzuschauen. Wer die Stellungnahmen der Sachverständigen nachlesen möchte, kann das unter diesem Link tun.

 

 

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