Vorwärts in die Vergangenheit: Entwurf des neuen Wohn- und Teilhabegesetzes in NRW

Das Wohn- und Teilhabegesetz Nordrhein-Westfalen wird momentan überarbeitet. Hat es in der Vergangenheit vor allem die Rechte von WohnheimbewohnerInnen gestärkt so wären die Auswirkungen der im aktuellen Entwurf enthaltenen gesetzlichen Regelungen für das ambulant betreute Wohnen fatal. Insbesondere KlientInnen, die in trägereigenen Wohngemeinschaften leben, müssten umfangreiche Einschränkungen ihres Selbstbestimmungsrechs in Kauf nehmen. Die rechtliche Trennung von Wohnungsvermietung und Betreuung, in Fachkreisen gefordert und durch die Landschaftsverbände im Rahmen der Leistungsvereinbarungen in die Praxis umgesetzt, wären mit dem neuen WTG Makulatur.
Der Dipl. Soz.wiss. Franjo Köttgen, fachlicher Leiter des ambulant betreuten Wohnens der Freien gemeinnützigen Beratungsstelle für Psychotherapie e.V. Düsseldorf hat eine kritische Stellungnahme zum aktuellen Entwurf des Wohn- und Teilhabegesetz NRW verfasst, die hier heruntergeladen werden kann:
Stellungnahme zum WTG

Den aktuellen Gesetzentwurf finden Sie hier.

Ergänzung (26.09.2013): Am 12./13.09.2013 fand eine Anhörung zum WTG statt.  Informationen zur Anhörung finden sich unter den folgenen Links:
geladene Sachverständige
Übersicht der eingegangenen Stellungnahmen
Ausschussprotokoll 16/… (noch in der Erstellung, Stand 26.09.2013)

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