Buch für Kinder heroinabhängiger Eltern

Die besonderen Bedürfnisse jener Kinder, bei denen ein oder beide Elternteile an einer
psychischen Erkrankung leiden, sind in den letzten Jahren bei Ärzten, PsychologInnen un PädagogInnen immer mehr in den Fokus gerückt. Für die Arbeit mit Kindern von psychischen erkrankten Eltern gibt es deshalb eine Vielzahl von altersgerechter Literatur  (siehe z.B. hier). Das Angebot für  Kinder aus Familien bei denen ein oder beide Elternteile an einer Alkoholabhängigkeit leiden, ist heute ähnlich umfangreich (siehe hier).
Eine Lücke stellten in diesem Themen-Spektrum bisher Kinder von Eltern mit Heroinabhängigkeit dar, die mit einer  Publikation zumindest  ein bisschen geschlossen wurde. Mithilfe des Buchs „Blumen für Pina. Ein Kinderbuch zum Thema Heroinabhängigkeit“ können Verwandte und andere (z.B. professionelle) Bezugspersonen mit Kindern heroinabhäniger Eltern ins Gespräch kommen.
Der Verlag schreibt zum Buch:
Pina und ihre Mama mögen Blumen, ihr Balkon blüht in allen Farben. Es ist nicht immer leicht mit Mama, denn Mama ist heroinabhängig. Manchmal meckert sie ohne erkennbaren Grund an Pina herum, manchmal ist sie unzuverlässig und vergisst ihre Versprechen. Das macht Pina ganz schön zu schaffen – denn sie hat ihre Mama sehr lieb.
„Blumen für Pina“ erklärt das Verhalten von heroinabhängigen Eltern auf kindgerechte Art und Weise. Es macht Hoffnung und betont, dass die Sucht der Eltern nichts an ihrer Liebe zum Kind ändert. So bietet es Eltern, Großeltern und anderen Bezugspersonen eine gute Grundlage für das Gespräch mit den Kindern.
Weitere Infos und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier:
Mabuse-Verlag

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