Recovery-Instrumente für die praktische Arbeit

Durch einen Beitrag in der aktuellen Psychosozialen Umschau wurde ich an ein Instrument mit hohem Praxisnutzen erinnert, das bei mir leider bis heute noch immer auf seinen Einsatz wartet. Es handelt sich dabei um die ins Deutsche übersetzte Version des „“Recovery-Package” Taking back control“ das von Julie Repper aus Nottingham bereits 2008 bei einem Pflegekongress in Bern vorgestellt wurde. Das Paket besteht aus einem Handbuch, einem Arbeitsheft und einer Vorausverfügung. Alle Materialien können entweder kostenlos als PDF-Datei zum Ausdrucken heruntergeladen oder gegen einen Unkostenbeitrag bestellt werden. Die Materialien erhalten Sie hier. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, ein umfangreiches Schulungshandbuch downzuloaden. Tolle Sache! Empfehlenswert und hoffentlich viel genutzt.

Update (08.11.2013)
Ein weitere Praxis-Handreichung für die Umsetzung von Recovery-Ansätzen seitens der Mitarbeiter psycho-sozialer Träger und der Psychiatrie bietet die 32-seitige Broschüre „100 Wege um Recovery zu unterstützen“:Recovery2013jpg
http://www.dfpp.de/archiv/dfpp/100Wege_Recovery.pdf
Es handelt sich um die Übersetzung einer englischsprachigen Publikation von Mike Slade mit sehr hohem praktischem Nutzen. Einziger Wermutstropfen sind die vielen Links auf weiterführende – leider meist englischsprachige – Internetseiten, was aber auch ein Beleg dafür ist, dass Recovery in Deutschland noch weit von einer breit getragenen, durch Betroffene geprägten Organisation entfernt ist.

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